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Mein Blutdruckmessgerät

Bluthochdruck zählt in Deutschland zu den häufigsten Volkskrankheiten überhaupt. Sieht man von einigen Fällen ab, in denen die genetische Veranlagung wohl ursächlich ist, zählt vor allem ein ungesunder Lebenswandel zu den Verursachern. Ein Blutdruckmessgerät kann dabei zwar keine Unterstützung leisten; immerhin hilft es aber bei der Diagnose und Überwachung. Worin liegen die Unterschiede bei Blutdruckmessgeräten und worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Unsere Blutdruckmessgeräte Testsieger 2016

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Was ist ein Blutdruckmessgerät?

Automatisches Blutdruckmessgerät zeigt den Blutdruck an.

Automatisches Blutdruckmessgerät zeigt den Blutdruck an.

Mithilfe eines Blutdruckmessgeräts lässt sich der sogenannte arterielle Blutdruck bestimmen. Wie der Name bereits anklingen lässt, ist damit jener Blutdruck gemeint, der sich in den Schlagadern (Arterien) messen lässt. Dieser Blutdruck ist aufgrund des Herzschlags nicht konstant, sondern schwankt zwischen einem minimalen und einem maximalen Wert. Der höhere Wert wird dabei als systolischer, der niedrigere als diastolischer Blutdruck bezeichnet. Aus diesem Grund werden zur Angabe des Blutdrucks immer zwei Werte angegeben.

Messung durch den Arzt. Stethoskop üblich

Üblicherweise erfolgt die indirekte Blutdruckmessung über ein Manometer, welches an eine Gummimanschette gekoppelt ist. Diese Manschette wird um den Oberarm gelegt und mit Luft befüllt, sodass sie sich ausdehnt. Die Ausdehnung wirkt dem Blutfluss in der Arterie entgegen, sodass der Blutfluss abgeklemmt wird. Bei der Messung durch einen Arzt wird nun schrittweise Luft aus der Manschette abgelassen, damit sich der Druck verringert. Gleichzeitig wird mit einem Stethoskop abgehört, ob das Blut wieder zu fließen beginnt. Ist so viel Luft abgelassen, dass gerade wieder ein Blutdurchfluss hörbar ist, wird der Wert vom Manometer abgelesen – es handelt sich um den systolischen Blutdruck, der in Millimeter Quecksilbersäule (mm Hg) angegeben wird. Danach wird der Druck weiter abgelassen, bis der Arzt kein Geräusch mehr vernehmen kann, welches auf eine Verengung der Arterien schließen lässt und der Blutfluss somit nicht mehr behindert wird. Dabei handelt es sich um den diastolischen Wert.

Automatische Blutdruckmessung zu Hause durchführen

Automatische Blutdruckmessgeräte für den Heimgebrauch machen ein Stethoskop natürlich obsolet, funktionieren aber technisch nach demselben Prinzip. Auch wenn beim Arzt die Messung am Oberarm wegen der guten Erreichbarkeit der Arterie üblich ist, kann die Messung auch an anderen Stellen erfolgen. Die Werte, werden dabei komfortabel in mm Hg auf einem Display angezeigt.

Warum ist es sinnvoll, ein Blutdruckmessgerät zu verwenden?

Zu den häufigsten und gefährlichsten Zivilisationskrankheiten gehören in unseren Breitengraden Herz- und Kreislauferkrankungen. Ein zu hoher Blutdruck muss nicht immer der Auslöser sein, ist für viele Erkrankungen aber doch ein guter Indikator, um das eigene Gefährdungspotenzial abzuschätzen. Ein systolischer Blutdruck von 120 mm Hg und ein diastolischer Blutdruck von 80 mm Hg gelten als ideal, Werte über 140 bzw. 90 mm Hg erlauben die Diagnose „Bluthochdruck“. In der Folge sollte der Lebenswandel überdacht und der Blutdruck medikamentös behandelt werden.

Häufiges Blutdruckmessen für Diagnose notwendig

Blutdruck messen mit einem automatischem Blutdruckmessgerät am Oberarm

Blutdruck messen mit einem automatischem Blutdruckmessgerät am Oberarm

Natürlich lässt sich eine Blutdruckmessung beim Hausarzt vornehmen. Die Messung in den eigenen vier Wänden bringt demgegenüber allerdings einige Vorteile mit sich: Zum einen sollte der Blutdruck immer in Ruhe gemessen werden. Dafür eignet sich die morgige Messung vor dem Aufstehen. Denn wurde der Körper in Bewegung versetzt, erhöht sich auch der Blutdruck. So können beim Arzt kaum verbindliche Messwerte ermittelt werden. Sehr häufig kommt bei Arztbesuchen eine gewisse Nervosität hinzu, die den Blutdruck weiter ansteigen lässt und damit die Messung verfälscht. Außerdem sollte die Entwicklung beobachtet werden, was nur durch eine regelmäßige Blutdruckmessung überhaupt möglich wird. Durch ein Blutdruckmessgerät können viele Arzttermine entfallen. Auch die Diagnose eines zu niedrigen bzw. zu hohen Blutdrucks durch den Arzt wird erst dann möglich, wenn der Blutdruck häufiger an verschiedenen Tagen und bei unterschiedlichen Belastungszuständen ermittelt wurde. Es ist in gewissen Situation gar nicht unüblich, ein 24-Stunden-Blutdruckmessgerät zu nutzen: Dabei werden Messwerte zu verschiedenen Zeiten über einen ganzen Tag hinweg aufgenommen, durch die sich dann ein umfangreiches Profil erstellen lässt.

Welche Arten von Blutdruckmessgeräten gibt es?

Bei Blutdruckmessgeräten für den Heimgebrauch haben sich vor allem zwei Bauweisen durchgesetzt: Die konventionelle Messung am Oberarm und die schnelle Messung am Handgelenk. In der Regel funktionieren die Messgeräte dabei heute vollkommen automatisch, in Ausnahmefällen finden sich vor allem auf Kundenwunsch aber auch noch ganz klassische Geräte.

Oberarm Blutdruckmessgeräte

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Die meisten Blutdruckmessgeräte setzen auf eine Messung am Oberarm. Üblicherweise können dabei Fehler bei der Messung zwar nicht ausgeschlossen werden, sie kommen allerdings nur sehr selten vor. Bei den heutigen Blutdruckmessgeräten erfolgt das Aufblasen und Luftablassen vollkommen automatisch. Ein Stethoskop wird dann üblicherweise nicht mehr verwendet. Bei älteren Messgeräten ist dies allerdings durchaus üblich. Der Vorteil der Blutdruckmessung am Oberarm liegt im Allgemeinen also in der geringer Fehleranfälligkeit – die Manschette wird einfach etwa zwei Finger breit oberhalb der Ellenbeuge angelegt. Der Nachteil besteht darin, dass der Einsatz vergleichsweise unkomfortabel ist: Ein Pullover oder ein ähnliches Kleidungsstück müssen hochgekrempelt werden.

Handgelenk Blutdruckmessgeräte

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Viele Blutdruckmessgeräte für den Heimgebrauch ermitteln die Messwerte am Handgelenk. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, im Vergleich zur Messung am Oberarm ist hierbei aber eine gewisse Genauigkeit wichtig: Bevor die Manschette angelegt wird, sollte der Puls am Handgelenk erfühlt werden. Die Manschetten haben häufig eine Markierung, die genau an die betreffende Stelle angelegt werden sollte, damit die Messung nicht verfälscht wird. Außerdem sollte das Blutdruckmessgerät während der Messung in etwa auf Herzhöhe gehoben werden, damit die Werte mit jenen verglichen werden können, die auch eine Messung beim Arzt ergeben würde.

Stethoskop

Beim Stethoskop handelt es sich um die „klassische“ Variante. Der Vorteil liegt in einer sehr hohen Genauigkeit, wenn hochwertige Messinstrumente genutzt werden. Dafür ist ein gewisses Know-how gefragt, welches nur durch eine Ausbildung im medizinischen Bereich vorhanden sein dürfte. Außerdem ist diese Methode relativ aufwendig und wenig komfortabel. In unseren Testberichten haben wir eine spezielle Kategorie für Blutdruckmessgeräte mit Stethoskop.

Automatische Blutdruckmessgeräte

Beim automatischen Blutdruckmessgerät braucht der Patient nicht mehr zu tun, als die Manschette richtig anzulegen. Letztere wird ganz automatisch aufgepumpt, auch das Luftablassen sowie der Messvorgang als solches erfolgen vollkommen automatisch. Der Vorteil besteht darin, dass bei der Messung praktisch keine Abweichungen in Kauf genommen werden müssen, sofern die Manschette richtig platziert wird. Außerdem geht diese Art der Messung recht schnell. Notwendig wird dafür – neben dem modernen Messgerät selbst – auch Strom, den zumeist Batterien liefern.

Manuelle Blutdruckmessgeräte

Vor allem ältere Messgeräte führen manuelle Messungen durch, deren Nutzung erst erlernt werden muss. Dafür funktionieren diese Geräte auch ohne Batteriestrom sehr genau, wenn keine Messfehler gemacht werden. Das Fehlerpotenzial ist allerdings insgesamt größer. Wer nicht speziell danach sucht, wird bei Messgeräten für den Heimgebrauch allerdings kaum mehr auf manuelle Blutdruckmessgeräte stoßen.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Natürlich gibt es bei den Blutdruckmessgeräten Unterschiede, die Messgenauigkeit gehört allerdings nicht dazu. Wie unabhängige Tests ergeben haben, zeigen auch sehr preiswerte Blutdruckmessgeräte sehr genaue Werte an. Größere Abweichungen werden hingegen häufig durch unterschiedliche Messbedingungen ausgelöst: So sollte die Messung stets im Sitzen erfolgen; Sprechen, Husten oder Lachen ist während der Messung nicht erlaubt. Außerdem darf der Arm nicht schon durch die hochgeschobene Kleidung abgeklemmt werden.

Oberarmmessung: Weniger Fehler durch den Anwender

Beim Kauf des Messgeräts sollte der Variante mit Oberarmmessung der Vorzug gegeben werden. Dabei müssen die Patienten übrigens nicht mehr Geld ausgeben. Geräte, die am Oberarm messen, sind nicht teurer als jene für das Handgelenk. Beim Kauf sollte aber auf eine passende Manschette mit weitem Verstellbereich geachtet werden. Eine zu weite und vor allem eine zu enge Manschette beeinflussen das Messergebnis unter Umständen. Insbesondere wer besonders kräftige Arme besitzt, sollte den Umfang messen: Einige Messgeräte sind nur bis zu einem Armumfang von maximal 30 Zentimetern nutzbar, bei anderen reicht dieser Wert über 40 Zentimeter.

Hochwertige Messgeräte mit üppigem Speicher

Üblicherweise werden Patienten dazu angehalten, über die Messergebnisse Buch zu führen. Das ist prinzipiell immer anzuraten, damit die Werte gesichert sind. Darüber hinaus gibt es aber auch Blutdruckmessgeräte, die die Ergebnisse selbstständig speichern. Der Vorteil besteht darin, dass die Notation der Ergebnisse nicht vergessen wird. Außerdem kann in der Regel auch ein Durchschnittswert ermittelt werden, aus dem sich ein Trend erkennen lässt. Ebenso ist es hochwertigen Blutdruckmessgeräten möglich, die gemessenen Werte ein Stück weit auch zu interpretieren. Besonders hilfreich für Menschen, die sich nicht in ärztlicher Behandlung befinden, weil bei Ihnen noch kein Bluthochdruck diagnostiziert wurde, ist eine Warnmeldung bei kritischen Werten. Einige Geräte verfügen über entsprechende Einrichtungen, die dem Nutzer dann einen Arztbesuch ans Herz legen.

Welche besonderen Funktionen gibt es?

Vor allem Menschen fortgeschrittenen Alters sind üblicherweise von hohem Blutdruck betroffen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich für ein Gerät mit besonders großen Ziffern zu entscheiden, die auch bei Sehschwäche noch eine gute Ablesbarkeit ermöglichen. Außerdem gibt es Messgeräte, die Pulsunregelmäßigkeiten erkennen und entsprechend warnen. Sogar eine Warnung vor falschen Bewegungen, die die Messung verfälschen können, ist in einigen Geräten integriert.

Messwerte digital speichern und auswerten – per Smartphone

Ganz neu ist der Ansatz, den Blutdruck und den Herzrhythmus per App auf dem Smartphone kontrollieren zu können –  dabei handelt es sich um sogenannte Bluetooth Blutdruckmessgeräte. Möglich wird das durch eine Übertragung per Bluetooth an das mobile Endgerät. Einige Hersteller setzen gar auf einen Datenversand per E-Mail. Der Vorteil liegt darin, dass weitere Funktionen zur Auswertung vorhanden sind und die Messwerte über einen längeren Zeitraum gespeichert werden können. Außerdem ist es dadurch einfach, dem Arzt diese Werte zu übermitteln – ein zusätzlicher Arztbesuch kann dann möglicherweise entfallen. Insbesondere bei der Nutzung einer zugehörigen App sollte allerdings bedacht werden, dass die App auch mit dem eigenen Smartphone oder Tablet kompatibel sein muss: Unterstützt werden üblicherweise nur iPhones, iPads und Geräte mit einer Android-Version ab 4.0. Ebenso sollte das Smartphone über Bluetooth-Konnektivität nach dem Standard 4.0 verfügen. Im Zweifel sollten die technischen Angaben des Handys vor dem Kauf noch einmal studiert werden. Wer beispielsweise ein Windows Phone besitzt, wird diese Funktionalität vermutlich nicht nutzen können. Bei einigen Messgeräten ersetzt das Smartphone gar das eigene Display: Messwerte werden direkt zum Handy übertragen und ausgewertet.

Datenübertragung auch ohne Smartphone möglich

Wer kein Smartphone besitzt, ist allerdings kaum im Nachteil: Der Mehrwert bei der Auswertung der Ergebnisse hält sich üblicherweise in Grenzen. Außerdem bedeutet der Verzicht auf ein Smartphone oder Tablet keinesfalls, dass eine digitale Speicherung der Messwerte nicht möglich ist. Einige Blutdruckmessgeräte verfügen über einen USB-Anschluss und erlauben so die Übertragung der Daten an einen handelsüblichen PC. Dabei muss diese Verbindung nicht nach jeder Messung erfolgen. Normalerweise können bis zu 90 Messwerte aufgezeichnet werden, die sich dann ganz einfach an den heimischen Rechner übertragen lassen. Nach der Leerung des Speichers steht dieser für weitere Messungen zur Verfügung.


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